Das gedruckte Muster enthält einen kurzen QR Cake-Link, nicht den Ton selbst. Der Scan öffnet eine schlanke Seite, die Ihre Datei lädt: eine 90-sekündige Station im Museum, eine 30-sekündige Hörprobe auf einer Plattenhülle oder eine dreiminütige Verkostungsnotiz, eingesprochen vom Winzer. Wer zuhört, tippt auf Play, und der Browser streamt den Ton. Das Handy braucht also eine Internetverbindung, aber keine zusätzliche App.
Da der Code auf einen Link zeigt, den QR Cake verwaltet, können Sie jederzeit eine neue Aufnahme in einen gespeicherten Code hochladen: eine übersetzte Führung, einen neu eingesprochenen Text oder die Verkostungsnotiz der nächsten Saison. Das Schild an der Galeriewand bleibt genau so, wie es gedruckt wurde. Ein statischer QR-Code schreibt seine Adresse fest in das Muster, neuer Ton dahinter würde also bedeuten, überall neue Codes zu drucken.
Audio-QR-Codes sind sinnvoll, wenn sich eine Information besser hören als lesen lässt: ein Muttersprachler, der das Wort auf einer Sprachlernkarte ausspricht, die Verkostungsnotiz eines Sommeliers auf dem Flaschenanhänger oder ein Ausstellungskommentar, der für ein gedrucktes Schild zu lang ist. Sie helfen auch bei der Barrierefreiheit, denn ein Code neben einem gedruckten Schild kann denselben Inhalt als Audio für Besucher anbieten, denen das Lesen schwerfällt.