Ein Linklisten-QR-Code (manchmal auch Link-in-Bio-QR-Code genannt) kodiert eine kurze URL, die auf eine von QR Cake erzeugte und gespeicherte Micro-Seite verweist. Wenn jemand den Code mit der Kamera scannt, öffnet sein Telefon genau diese Seite: eine aufgeräumte, für Mobilgeräte optimierte Ansicht mit beschrifteten Schaltflächen, die jeweils auf ein anderes Ziel führen. Ein 2,5 cm großer Code auf einer Visitenkarte kann so sechs verschiedene Links öffnen, ohne dass jemand eine einzige URL eintippen muss.
Da die Micro-Seite auf den Servern von QR Cake liegt und nicht fest im Code selbst hinterlegt ist, ist der Code dynamisch: Sie können einen Link hinzufügen, einen entfernen, die Reihenfolge ändern oder das Ziel einer Schaltfläche anpassen, wenn der Code längst gedruckt ist. Der physische Code bleibt genau gleich, nur die Zielseite ändert sich. Das ist der grundlegende Unterschied zu einem statischen URL-QR-Code, bei dem das kodierte Ziel schon beim Druck feststeht und jede Änderung einen neuen Code erfordert.
Linklisten-QR-Codes eignen sich für alle, die von einer einzigen gedruckten Fläche aus mehrere nächste Schritte anbieten wollen. Restaurants mit Speisekarte, Reservierungsformular, Bewertungsseite und Lieferdienst-Links holen aus einem Code auf dem Platzdeckchen am meisten heraus. Creator und Influencer ersetzen wechselnde Link-in-Bio-Tools durch einen scanbaren Code auf Merch, Postern oder Verpackungen. Konferenzredner bringen LinkedIn, Portfolio und Buchungslink auf einem Badge unter, ohne das Design zu überladen. Immobilienmakler bündeln Objektdetails, Maklerprofil, virtuellen Rundgang und Besichtigungsanfrage auf einem Gartenschild.